Die Angst des Mannes

(c) ute strohbusch

Ich möchte heute einmal mehr über die Männer in den Seelenpartnerbeziehungen schreiben.

Diese Männer haben immer ein ausgewachsenes Selbstwertproblem, welches sie unter meist sehr erfolgreichen Karrieren und materiellem Erfolg verborgen und überspielt haben.

Sie sind meist in der Kindheit tief traumatisiert worden durch Mütter und Väter, die sie klein hielten, denen sie nie genügten, die sie psychisch oder physisch missbrauchten, und sie haben Liebe als etwas sehr Verletzendes und Manipulierendes erfahren.

Deshalb gehen sie in Beziehungen instinktiv auf Nummer sicher, und wählen statt wirklicher Gefühle ein gutes Funktionieren ihres Lebens und errichten sich an Stelle ihres Herzens einen Überbau aus familiären, materiellen und angenehmen Sicherheiten. Dabei holen sie sich eine Frau an ihre Seite, der sie es auch nie recht machen können, die dem Mann wieder das Gefühlt vermittelt, nicht gut genug zu sein, die ihn nicht vollständig annimmt und liebt…  Aber sie glauben dabei, sicher vor Verletzungen zu sein, da sie sich ja selbst auch nur auf halbherzigen Gefühlen bewegen. Um nicht wieder verletzt zu werden, schützen sie Ihr Herz, und bekommen permanente neue Verletzung, die ihnen bestätigt, sich noch mehr schützen und abschotten zu müssen…. Oft gehen sie dann in diesen Beziehungen fremd und sind auf einer diffusen Suche nach Glück, wollen aber auch dabei nicht zu tief berührt t werden und suchen irgendetwas, was sie oft höchstens körperlich berührt und erfüllt, aber emotional gleichzeitig ungefährlich ist.

Diese Männer sind zwar in ihren männlichen Rollen in der Gesellschaft stark unterwegs, aber in ihrem eigentlichen Mannsein noch der kleine verletzte Junge – schwach und voller Ängste, haben ein negatives Selbstbild und ein absolutes Misstrauen, um ihrer selbst Willen geliebt werden zu können.

Und deswegen treffen sie nach dem Resonanzprinzip auf Frauen, die ihre Quelle als Frau IN SICH SELBST noch nicht entdeckt haben und nicht in der Eigenliebe sind aus sich selbst heraus. Diese Frauen sind in ihrem Selbstwert als Frau genauso schwach und voller Ängste  und haben deshalb den Mann zur Quelle ihres Erfüllt-SEINS erhoben… was sie mit einer enormen Kontrolle dem Mann gegenüber zu erreichen versuchen.

Dies gilt SOWOHL für die derzeitige Partnerin/Ehefrau, als auch für die neue Begegnung  – die Seelenpartnerin.

Der anfänglich einzige Unterschied ist, dass mit der Seelenpartnerin zum ersten Mal eine größere Macht ins Spiel kommt: wirkliche Berührung und Liebe. Aber ihr Verhalten ist genauso bedürftig wie das der Partnerin.

Der Mann, der auf seine Seelenpartnerin trifft, kann nicht glauben, dass so eine Göttin (die sie für ihn ist) so einen Typ wie ihn will. Er hat wahnsinnige Angst, sich auf sie einzulassen, den er spürt instinktiv, dass er die Kontrolle verliert, ihr ausgeliefert ist und sie ihn vollsträndig vernichten kann.. eigentlich nicht SIE… sondern die LIEBE, die ihn in seinem verschlossenen Herzen erfasst hat. Diese SP-Frau könnte ihn und sein ganz gut funktionierendes Leben tatsächlich absolut vernichten, da er ihr auf Gedeih und Verderben ausgeliefert ist, wenn er seine Gefühle zuließe… Denn das hängt davon ab, ob sie ihm aus dem Mangel ihres Egos oder der Fülle ihres Herzens heraus begegnet.

Wenn sie sich kennenlernen, ist sie definitiv noch im Mangel ihres Egos, denn das soll ja erst durch seine Verweigerung heilen. Erst durch ihn wird sie gezwungen, sich damit auseinanderzusetzen, weil sie NICHT bekommt, was sie möchte. Sie muss sich mit ihren ganzen Gefühlen von Ohnmacht auseinandersetzen, dessen Kehrseite der daraus abgeleitete Selbstwert ist.

Seelenpartner haben beide Angst vor der Liebe, weil wirkliche, wahrhaftige Liebe uns nackt und schutzlos macht und unsere negativen Egoanteile vollständig verbrennt. Allerdings bemerkt die SP-Frau ihre eigene Angst vor der Liebe lange Zeit nicht, weil sie ausschließlich damit beschäftigt ist, ihre Quelle im Außen – den SP-Mann, unter Kontrolle zu kriegen. Ihr Leben dreht sich oft jahrelang erst einmal ausschließlich darum, dass ihr SP sich endlich für sie entscheiden soll. Sie selbst sieht sich nur als Opfer und glaubt, sie würde ja … an ihr liegt es ja nicht. Dadurch hält sie sich gekonnt davon ab, sich mit ihrer eigentlichen Angst auseinandersetzen zu müssen, indem sie nur um seine kreist und ihm „helfen“ will, sich zu befreien.

Was ihn – wenn auch gut gemeint –  genauso klein macht wie die Unzufriedenheit seiner Frau.

Die Seelenpartner-Männer sind, wenn man ihnen begegnet, oft verheiratet oder in Partnerschaften und haben immer manipulierende, besitzergreifende Frauen, die ihre Quelle – ihn – nicht loslassen wollen, obwohl sie kaum (noch) Gefühle für ihn hegen. Der SP-Mann sehnt sich zwar schon lange nach wirklicher Erfüllung und dem Aufgeben des Kampfes gegen sich selbst, wird aber nach kurzem anfänglichem Hoch durch die Begegnung mit der SP-Frau in seine tiefsitzende Angst geworfen, die er nicht spüren möchte und bis dahin erfolgreich verdrängen konnte.

Er flüchtet sich zurück in die vermeintliche Sicherheit an Heim und Herd. Dort weiß er wenigstens, welche Ablehnung ihn täglich erwartet. Und da er sich ja mit dieser Ablehnung arrangiert hat, erscheint es ihm, als besäße er die Kontrolle über sein Leben und seine Gefühlswelt.

Da er es nie geschafft hat (und nie schaffen kann) seine Frau zufrieden zu stellen, machen sie ihn seit langem für ihre Unzufriedenheit verantwortlich und fordert in einem Maße ein, dass ein Außenstehender, so er dies mitbekäme, nur den Kopf schütteln könnte über so einen Mann, der emotional – und auch oft körperlich – vollständig abgelehnt und kalt gestellt wird, aber treu und brav die Angetraute mit allen Annehmenlichkeiten und Sicherheiten versorgt… ein Fass ohne Boden.

Wird die Quelle des Glücks nach außen verlagert zu einem anderem Menschen, wird diese früher oder später auch immer zur Quelle (Ursache) des Unglücks. Diese Frauen binden aus den eigenen Existenzängsten ihre Männer mit Schuld und schlechtem Gewissen und verstecken ihre eigenen ungeheilten inneren Kinder oft, indem sie seine vermeintlichen Verantwortung für die leiblichen Kinder, Haus und Hof einfordern. Ein schlechtes Gewissen bei ihm zu erzeugen ist dabei die gängigste Methode, da er sich ja bereits aus sich heraus schlecht und unwert fühlt.

Und so hält sie ihn geschickt in seinem Selbstwert genauso klein wie die Mutter damals den kleinen Jungen. Damit er weiterhin ihre Bedürfnisse bedient. Ich möchte nicht wissen, wie oft in diesen Beziehungen den Männern von den Frauen durch ihr abschätziges, ablehnendes Verhalten ihm gegenüber (welches aus der eigenen Enttäuschung entspringt) oder sogar direkt verbal bescheinigt wird, dass er ja sowieso nach zwei Wochen wieder da wäre, wenn die Neue ihn nicht mehr will… denn welche Frau würde ihn schon ernsthaft haben wollen und lieben können, so wie er ist….???

So erfüllen diese Männer oft jahrelang eine Pflicht, um wenigstens über diese Schiene Anerkennung zu bekommen und sich als treusorgender Vater oder verantwortungsvoller Dienstleister wert zu fühlen, und vertrocknen seelisch unter dem Überbau aus Familienpflichten, Arbeitseifer und einigen teueren Hobbies, die die eigentliche Sehnsucht zudeckeln.

Frau zeigt oder sagt ihm ja, dass er nie ausreicht… dann zieht er getroffen den Kopf ein und funktioniert weiter… weil er sein Selbstbild bestätigt bekommt.

SCHULD hat hier niemand. Es ist lediglich ein Spiel zweier Egos, die sich gegenseitig für ihre positiven und negativen Gefühle verantwortlich machen und sich nicht trauen, sich ihren Ängsten selbstverantwortlich zu stellen…. dies geschieht einfach, solange noch sehr viel Unbewusstheit da ist.

Er hat wahnsinnige Angst, er könne seiner Angebeteten niemals genug sein, niemals entsprechen, so dass sie ihn dauerhaft lieben könne. DAS ist seine Erfahrung. Und er hat aus der Illusion heraus, dass er in einem Arrangement, in dem die Gefahr der tiefen Gefühle nicht gegeben ist, vermeintlich sicher ist – sich ja zuuuufällig genau die Frau erwählt, die ihm permanent bescheinigt, dass er nicht genügt! Wir bekommen immer das, was wir verdrängen möchten, um uns zu erkennen.

Er kann gar keine andere Frau treffen, die ihn glücklich macht, denn seine Schwäche als Mann geht nur in Resonanz mit Frauen, die sich ihrerer weiblichen Größe und Kraft ebenso wenig bewusst sind und ihre Erfüllung und Bestätigung deshalb immer über den Partner suchen. Der kann es ihnen aber nicht geben und so werden sie unzufrieden und werfen ihm genau das vor, wovor er sich fürchtet… ein Teufelskreis.

Da der SP-Mann dieses Glaubensmuster nie hinterfragt, weil er Angst vor seinen Ängsten hat, wird es ihm immer wieder subtil bestätigt… von seiner Frau und… sie hat sogar recht! Es würde ihm tatsächlich auch  von der Seelenpartnerin bestätigt werden, solange diese selbst noch im: Außenquelle -Mann-Modus ist. Das spürt er instinktiv – erkennt aber erst einmal nicht, dass ersein Selbstwertproblem nur selbst heilen kann und zwar nicht durch Absichern und Vermeiden von Verletzung.

Und tatsächlich: Auch der Seelenpartnerin würde er dauerhaft nicht genügen, solange sie ihr Fass nicht selbst füllen kann, denn jede Frau möchte zwar einen STARKEN Mann – einen sich SELBST-BEWUSSTEN Mann, aber dazu muss sie erst einmal selbst stark in ihrer Energie als Frau sein, was sie nicht mehr bedürftig macht, so dass sie empfangen kann, ihn nehmen kann ohne Wenn und Aber und ohne ERWARTUNGEN und nicht mehr warten, fordern und dies kontrollieren muss.

Doch dazu fehlt ihm die Selbsterkenntnis und die Eigenliebe – so wie ihr eben auch. Und so drehen sich alle Beteiligten weiter im Kreis…

in den Ehen oder Beziehungen des SP-Mannes (oder auch der eigenen – manche SP-Frauen sind ja auch noch liiert) läuft alles nach dem Bedürftigkeitsprinzip der bislang in der Gesellschaft vorherrschenden Egostrukturen ab, die wir seit ewigen Zeiten gelebt haben. Wir verlieben uns, machen den anderen zur ewigen Quelle unseres Glücks und werden ent-täuscht, da der andere niemals dauerhaft und auf allen ebenen Ursache unserer Zufriedenheit sein kann. Und selbst wenn er es könnte – solange unser innerer Mangel nicht durch uns selbst gestillt wird, leiden wir und entdecken ständig neuen Mangel beim anderen und glauben, das wäre die Ursache für unseren Mangel. Wir werden immer frustrierter und halten trotzdem aus gegenseitiger Angst aneinander fest… eine Zweckbeziehung, die ihre Bedürfnisse auf das Funktionieren des Überbaus verlagert… in immerwährender Unzufriedenheit.

Die Angst um die Existenz des Egos, welches sich nicht in der Liebe loslassen und verlieren will, wird auf die materielle Existenz verlagert.

So ist der SP-Mann zwar inzwischen nur noch der Besitz seiner Ehefrau/Partnerin. Lieber zerstört sie ihn aber vollständig, als ihn freizugeben. Das kann sie nicht, da sie Angst hat, für sich selbst auf allen Ebenen sorgen zu müssen, da sie ihn als Quelle erst loslassen kann, wenn sie selbst entweder auch ihre eigene entdeckt oder ein anderer Mann auftaucht, der sich dafür besser eignet und auf den sie ihre Bedürfnisse verlagern kann.

Und er hat keine Wahl, als sich zerstören zu lassen, solange er nicht seinen eigenen Wert als Mann endlich entdeckt und sich dadurch nicht mehr vor seinen Gefühlen zu fürchten braucht. Dazu jedoch müsste er sich seinen größten Ängsten stellen… und dem negativen Selbstbild.

Beide erkennen in dieser Beziehung nicht, dass sie sich niemals gegenseitig glücklich machen können. Die Mann, der nicht lieben kann und will, weil es ihm Angst macht und der zwar treu und brav seine Pflichten gegenüber Haus, Familie und Kindern erfüllt – und die Frau, die von ihm als Quelle chronisch enttäuscht wurde, weil sie selbst nicht liebt – sich nicht und ihn nicht,

weil sie die Liebe und IHN selbst nie richtig zulassen konnte und immer ein Erst Wenn DU davor gesetzt hat, und ihr Fass immer halbleer bleibt, egal mit welchen Diensten und Annehmlichkeiten er es zu füllen versucht.

Beide sind chronische Liebesverweigerer und fordern vom anderen etwas ein, was der unmöglich geben kann und bleiben enttäuscht voneinander.

Es sind diese Handels- oder Zweckbeziehungen, die nun zunehmend zerfallen und nicht mehr im alten Ego-Modus funktionieren. Dies ist aber von uns selbst auf Seelenebene so gewollt, damit wir mehr und mehr keine Ausweichmöglichkeiten mehr haben und uns immer konsequenter auf unser Herz einlassen wollen und müssen.

Nun ja, ein Außenstehender versteht ja auch nicht, wie eine SP-Frau jahrelang an einem Mann als ihrer Wunschquelle festklammern kann, der zu feige ist, sich trotz seiner immensen Gefühle zu ihr zu bekennen und das Wagnis „Liebe“ einzugehen. Solange nämlich, bis die Seelenpartnerin selbst nicht mehr zu feige ist, ihn loszulassen und sich zu sich selbst zu bekennen. Dieses Loslassen der äußeren Quelle Mann fällt vielen ungeheuer schwer.

Weil es zuerst einmal den Mut braucht, das Alleinsein (des ICHs) vollständig zu akzeptieren, und nach und nach Verantwortung für die eigenene Mangelgefühle und daraus resultierenden Bedürftigkeiten zu übernehmen…. bis sogar ein Genuss am eigenen (Allein)SEIN und DASEIN entsteht. Niemand fehlt mehr.

In diesem Moment bekommt die SP-Frau einen klaren Blick auf die Angst und Schwäche des SP-Mannes und erkennt, dass diese gelebte Rolle und die gegenseitigen Bedürftigkeitsspiele der inneren Kinder ihr nicht mehr entsprechten. Sie müsste ihm gegenüber ja (weiterhin) Mutter-Therapeutin- Lehrerin sein, und ihn mit Aufmerksamkeit, Zuwendung, Sicherheiten und Bestätigungen versorgen, solange er noch im permanenten Selbstzweifel sitzt. Sie müsste ihn ständig aufwerten, Sicherheit geben und ihn energetisch versorgen. Eine Frau, die aber ihre eigene Wertigkeit geheilt hat, möchte Frau sein und die Impulse eines Mannes EMPFANGEN, statt selbst ständig welche setzen zu müssen, weil er sich nie ganz sicher ist.

Oft passiert nun folgendes:

Da die Frauen sich ja in diesem kollektiven Prozess auf Grund der Gesetzmäßigkeiten der männl. und weibl. Urenergien immerzuerst befreien müssen, befreien sich natürlich auch nicht wenige der Ehefrauen der SP-Männer aus den unbefriedigenden Strukturen und beginnen, sich selbst etwas anderes Wert zu sein als diese Verbindungen, an denen sie selbst nur aus Existenz- und Alleinseinsängsten festgehalten haben. Sie treffen nun wiederum auf ihren Seelenpartner  oder, fall sie noch zu sehr im Ego sind, zumindest auf einen, der ihre emotionalen oder materiellen Bedürfnisse scheinbar besser befriedigt… machmal etwas zeitversetzt zur SP-Frau, aber sie befreien sich genauso…

In den nächsten Monaten werden viele der betroffenen SP-Männer unangenehme Erfahrungen machen müssen:

Ihr Kartenhaus, ihr Überbau bricht zusammen… Frau weg, Besitz weg, alte Strukturen (Familie, Freunde usw), in die man mit der Ehe eingebunden war, weg… unddie geliebte SP-Frau ist längst auch über alle Berge und oft bereits in den Armen eines ihrer ihr nun entsprechenden neuen Mannes…

Tja, dumm gelaufen könnte man sagen. Aber das stimmt nicht. Denn dieser Prozess der Transformation durch sich nicht erfüllende Beziehungen kann nur in dieser Reihenfolge und auf diese Art und Weise von statten gehen.

Wundert euch also nicht, wenn euer SP-Mann plötzlich vor der Tür steht und sagt, er hätte sich entschieden. Es könnte sein, dass ihn nur die Frau verlassen oder rausgeworfen hat!  Oder dass er nun verstärkt ankommt und sagt, er würde demnächst sein Leben mit euch enger gestalten wollen. Es könnte sein, dass er nur Angst bekommt, weil er spürt, wie ihr ihm entgleitet.

Das eigentliche, was zählt ist: Hat er seine Minderwertigkeiten geheilt und traut sich, wirklich zu lieben und sich vollständig einzulassen? Oder will er nur eine Tankstelle behalten, hält aber weiterhin vieles beschützt und bedeckt… Findet es heraus! Wenn er wirklich bereit ist, wird er um euch kämpfen wie ein Löwe… Habt den Mut, es darauf ankommen zu lassen. Und last but not least werden sich einige von euch für den anderen Mann entscheiden, wenn der SP nicht 100% gibt und immer noch zögert und Teile in sich schützen will und zurückhält…

Jetzt beginnt der eigentliche Leidensweg des SP-Mannes, der erst alles verlieren muss und dann auch sein Alleinsein vollständig akzeptieren muss, um nun die Verantwortung für die gefühlte Kleinheit, Unwertigkeit, die Mangelgefühle und Ängste übernehmen zu müssen und sich selbst auszugraben ohne eine Partnerin, die ihn mit diversen Energien versorgt.

Denke immer daran, liebe Betroffene, die das liest, solltest du negative Gefühle für die Noch-Ehefrau deines Seelenpartners hegen: Beide lebt ihr dieselben Ego-Muster gegenüber Männern. Auch wenn du dich auf der besseren Seite fühlst, weil du bereits etwas Tieferes und Wahrhafteres zwischen dir und ihm spürst.

Das verstehst du erst gänzlich im Rückblick, wenn du dich bereits selbst befreit hast und nicht mehr auf eine Quelle für dein Glück außerhalb von dir angewiesen bist. Wenn du ihn losgelassen hast…

Auch in seiner Frau erkennst du dich zunehmend selbst.. du erkennst, wie fordernd und erwartend du selbst einmal warst.. ihm gegenüber und erst recht in früheren Beziehungen, und du fühlst dich zunehmend mit ihr auf diesem Weg verbunden und ausgesöhnt, wenn du geheilt bist. Sie ist auch nur ein ungeheilter Aspekt von dir selbst.

So wie jeder Menschen, der dir scheinbar irgendmal einmal etwas „angetan“ hat.

Liebe ist das, was bleibt, wenn das ICH vollkommen kapituliert hat. (OM C. Parkin)

Quelle: Die Angst des Mannes – Ute Strohbusch – Lebe deine kraftvolle Weiblichkeit! Coaching – Beratung – Seminare

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