Benjamin Fulfords Job

Liebe Leserin, Lieber Leser,

Vielen von Euch werde ich hier im Folgenden nix Neues erzählen – aber Einigen vielleicht doch: In der letzten Zeit fand ich gelegentlich Kommentare zu Fulfords Berichten, aus denen klar hervorgeht, dass viele Leute sich nicht so gut vorstellen können, welchen Job er eigentlich macht.

Fulford ist Journalist und genau wie viele von uns sitzt er in irgend einem Büro oder irgendeiner Wohnung − in Tokio, wie er schrieb − am Schreibtisch und hat Mobiltelefon, PC oder auch Tablet vor sich und hängt damit am Internet. Seine Kontakte, das heißt, seine Quellen unterscheiden sich gewaltig von denen, die wir normalerweise gewohnt sind. Es handelt sich dabei zuerst um die Asiatischen Drachen Familien, die ihn vor Jahren beauftragten, online zu berichten, was auf der Ebene der so genannten Geo-Politik vor sich geht.

Mitglieder der genannten Familien verschafften ihm Kontakte zu allen möglichen Nachrichten-Diensten in aller Welt, die offensichtlich alle miteinander mehr oder weniger eng verbunden sind. Deren Mitarbeiter dort kennen Fulford inzwischen und auch seinen Auftrag. Deswegen geben sie ihm Auskünfte über das, was ohne große Probleme per Internet bekannt gegeben werden kann. Manchmal werden auch bestimmte Informationen an ihn weiter gegeben, die eine Botschaft für andere enthalten, und oft kann Fulford in seinen Berichten nicht schreiben, wovon er Kenntnis hat.

Wie gesagt, er sitzt nur in seinem Apartment, ruft seine Quellen an, fragt und hört, macht sich Notizen, schreibt oder liest e-Mails, surft im Internet und sortiert die Infos, die er erhalten hat. Dabei passiert ihm alles, was jemand erlebt, der nach der Devise „Wer viel fragt …“ handelt: „Wer viel fragt, bekommt viel Antwort!“

Daraus erklären sich die Widersprüche, die Fulford gelegentlich in seinen Berichten bringt. Er hört täglich zahlreiche Geschichten zu bestimmten Themen. Bei seinen Quellen handelt es sich auch nur um Menschen, und da erzählt eben der eine dies und der andere das. Wenn Fulford anschließend einige Widersprüche „unbehandelt“ weitergibt, dann wird ihm von geradlinigen Germanen unterstellt, er sei widersprüchlich und damit unglaubwürdig. – Genau daran lässt sich jedoch Fulfords Ungebundenheit erkennen. Er schreibt seinen aktuellen Stand der Kenntnisse und überlegt sich nicht, wie seine Leser ihn finden. Er kennt auch offensichtlich niemanden, der ihm rechtzeitig zu verstehen geben könnte, mit welchen Äußerungen er „nicht auf Linie“ ist.

Diese gerade Linie scheinen einige Leser zu vermissen, obwohl Fulfords stabiler Roter Faden gut erkennbar sein müsste. Außerdem scheint die Ebene, von der berichtet wird, für viele Leute ein Problem zu sein, weshalb sie Fulford unter anderem als Märchenerzähler usw. usw. bezeichnen. Die Nachrichten-Dienste aller Art und ihre Mitarbeiter befassen sich weltweit, aktiv und passiv, unter anderem mit zahlreichen vorteilhaften und nachteiligen, positiven und negativen Vorgängen und Entwicklungen, die anscheinend weit außerhalb des Vorstellungs-Vermögens der meisten Menschen liegen. Dieser Löcher im VorstellungVermögen der Leute sind es, die Fulford bei Vielen einen eigenartigen Ruf eingetragen haben.

Die meisten Leute hierzulande sind – oder waren – einen gut sortierten Journalismus durch hervorragend gekleidete Models mit bester Rhetorik gewohnt. Die Obergrenze, unter der dieser Journalismus Nachrichten verbreiten kann – oder konnte − scheint nicht allzu hoch zu sein: Vieles, was über diese Grenze hinaus geht, wird schlichtweg nicht berichtet oder landet in einer speziellen Tonne mit der Aufschrift „Verschwörungs-Theorie.“ Ich kann nicht genau sagen, welchen Status diese Tonne inzwischen hat, jedoch hat mir ein Bekannter in der letzten Zeit manchmal diese Tonne in Erinnerung gerufen. Die Erfinder dieser Tonne waren demnach sehr erfolgreich.

Dagegen sind Fulfords Berichte authentisch. Er fasst zusammen und schreibt, was Mitarbeiter der verschiedensten Dienste oder Agenturen ihm erzählen. Gelegentlich sucht er nach Links, die seine Angaben ergänzen. Das ist erstmal alles, was er tut.

Falls ihr also Einwände gegen Fulfords Berichte habt, hat niemand etwas dagegen, aber die Ursachen dafür könnten unter anderem Eure Konditionierung durch unsere Gesellschaft und deren Vertreter, sowie unsere althergebrachte so genannte freie Presse oder auch noch andere Ursachen sein, beispielsweise gibt es eine natürliche Abneigung gegen schmerzhafte oder widerliche Themen. (Das Horror-Foto, von dem im neuen Bericht die Rede ist, habe ich mir auch noch nicht angeguckt.)

Auf jeden Fall, im Englischen Original der heute veröffentlichten Übersetzung sah ich wie immer Handschrift und Stimme von Benjamin Fulford, die mir seit längerem bekannt sind. Der Ton in diesem Bericht entspricht seiner üblichen Art und Weise des Schreibens – genau wie auch in allen seinen Berichten davor.

Quelle: Benjamin Fulfords Job − Anmerkung der Übersetzerin

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