Säureschutzmantel der Haut – Eine Erfindung der Kosmetik-Industrie? – Russische Heilgeheimnisse

Sicher haben Sie schon einmal etwas vom Säureschutzmantel der Haut gehört, und wie wichtig seine Funktion ist.

Aber wie entsteht dieser Säureschutzmantel?

Damit sämtliche Körperfunktionen in normaler Art und Weise ablaufen können, benötigt unser Körper bis auf wenige Ausnahmen, eine basische Stoffwechsellage. Dafür müssen überflüssige Säuren ausgeschieden werden. (Ein Übermaß an Säuren entsteht durch falsche Ernährung, Stress, übertriebene sportliche Aktivitäten, aber auch durch verschiedene Erkrankungen.) Säuren kann man unter anderem durch die Ausscheidung über die Haut  loswerden.
Das bedeutet, der Säureschutzmantel der Haut entsteht durch die Ausscheidung der überschüssigen Säuren des Körpers.
Nach einer Schutzfunktion können Sie lange suchen. Denn die Säure auf unserer Haut schützt nicht, sie schädigt.

Der nachfolgende Sachverhalt dürfte sehr aufschlussreich sein.
Fast neun Monate schwimmen Babys im Fruchtwasser der Mutter. Der pH-Wert von Fruchtwasser ist 8 (basisch), wenn sich die Mutter während der Schwangerschaft gesundheitsbewusst verhalten bzw. ernährt hat. Die Kinder dieser Mütter werden, obwohl fast 9 Monate von Fruchtwasser umgeben, mit schöner glatter Haut geboren. Kinder, welche 9 Monate im Fruchtwasser mit einem pH-Wert von 7 (neutral) oder darunter schwammen (sauer), kommen oft total verschrumpelt zur Welt. Häufig haben diese Kinder Neurodermitis, Schuppenflechte und Allergien. Dieses Beispiel sollte klar, wie unsinnig Pflegeprodukte sind, die den Säureschutzmantel der Haut fördern.

Am besten pflegt man die Haut mit basischen Produkten. So können Sie z. B. unreiner Haut, Pickeln oder zu großen Poren, Neurodermitis und Ekzemen vorbeugen. Um die Haut erstmalig von der Säure zu befreien, empfiehlt sich das Basenbad. Die Verweildauer im Basenbad ist mindestens eine Stunde. Keine Angst, Sie werden danach nicht verschrumpelt aus der Wanne steigen, sondern ganz geschmeidig.

Nehmen Sie einen griffigen Waschlappen oder noch besser, eine Badebürste mit ins Wasser und massieren Sie mit mäßigem Druck in Ausscheidungsrichtung alle zehn Minuten. Das heißt, die Oberarme werden zu den Achseln hin gebürstet bzw. massiert und die Unterarme in Richtung Fingerspitzen. Ebenso wird an den Beinen verfahren. Oberschenkel in Richtung Leisten und Unterschenkel zu den Zehen hin bürsten. Der Brustkorb wird zu den Achseln hin massiert bzw. gebürstet und der Bauch und der untere Rücken zu den Leisten hin.
Denken Sie auch an Ihre Füße inkl. der Fußsohlen, die Hände und Finger. So wird nicht nur Ihre Haut vom Säuremantel befreit, Sie fördern dadurch auch gleichzeitig die Säureausscheidung aus Ihrem Körper durch die Haut ins Badewasser. Außerdem wird die Haut angeregt, sich selbst wieder zu fetten. Durch jahrelanges Eincremen hat sie das verlernt. Wenn Sie dann Ihr Bad beenden, duschen Sie sich nicht ab und lassen Sie das Basenwasser an Ihrer Haut trocknen. Das Abtrocknen können Sie sich ersparen. Das fördert noch einmal zusätzlich die Selbstfettung der Haut.

Wenn Sie kein Basenvollbad nehmen können oder wollen, gibt es 2 Alternativen.
Erstens das Basenfußbad von mindestens einer Stunde Dauer. Nehmen Sie dazu eine Schüssel mit Basenwasser (33° C warm) und stellen Sie Ihre Füße hinein. Im Abstand von zehn Minuten massieren Sie mit einer Badebürste die Füße und Unterschenkel in Ausscheidungsrichtung, d.h. in Richtung Zehen. Nicht umsonst werden unsere Füße als „Hilfsnieren” bezeichnet.Bitte beachten Sie: Wenn Sie kalte Füße haben, wärmen Sie diese erst auf, bevor Sie ein Fußbad machen. Gehen Sie nicht frierend oder mit kalten Gliedmaßen ins Wasser.

Die zweite einfache Alternative ist, sich mit basischem Wasser zu duschen und ebenfalls die Bürstenmassagen durchzuführen. Basisches Duschwasser können Sie ganz einfach mit diesem Duschkopf selbst erzeugen. Einfach auf das Bild klicken, um mehr Infos zu erhalten.
basischer Duschfilter

Noch ein paar Hinweise zum Schluss:

Falls Sie Krampfadern haben, baden Sie nicht zu warm und steigen Sie aus der Wanne, falls es Ihnen unangenehm wird. Sie können sich anschließend zur Kreislaufanregung die Beine kalt abduschen. Bei offenen Beinen machen Sie bitte nur ein Fußbad. Und zwar mit dem Fuß, an dem die Haut intakt ist.

Über Nacht können Sie sich auch wunderbar mit den basischen Strümpfen entsäuern.Hierzu wird in einer Schüssel warmes Wasser mit Basenbadepulver vermischt. Anschließend werden die inneren Strümpfe in die Basenlauge gelegt und danach so ausgewrungen, dass sie nicht mehr tropfen. Danach setzt man sich auf die Bettkante und zieht die nassen Strümpfe an. Über die nassen Strümpfe zieht man sogleich die trockenen Strümpfe. Jetzt können Sie sich ins Bett legen. So werden im Schlaf ohne viel Aufwand Säuren ausgeschieden. Diese Art der Entsäuerung können Sie, wenn Sie möchten, jede Nacht wiederholen. Die Strümpfe müssen nach jedem Gebrauch gewaschen werden. Auch sollten Sie die basischen Strümpfe nur bei intakter Haut anwenden.

Wie stellen Sie das Basenwasser für ein Vollbad oder für die Strümpfe her?
Ganz einfach und kostengünstig mit Bullrich-Badesalz aus der Apotheke oder mit Kaisernatron. Für ein Vollbad verwenden Sie ca. vier Esslöffel davon. Für die Herstellung der Strümpfe verwenden Sie entsprechend weniger.

Wichtig: Das Salz muss ins Wasser gestreut werden, sonst entstehen Klumpen, die sich nicht auflösen.
Mit dem Lösen und Ausleiten der Schlacken ist es aber allein nicht getan. Durch die jahrelange Übersäuerung musste Ihr Körper Mineralstoffe aus Ihren Zähnen, Knochen, aus dem Haarboden und Gelenkknorpeln lösen, um die Säuren zu neutralisieren. Dadurch ist ein zum Teil massiver Mineralstoffverlust entstanden! Diesen müssen Sie ausgleichen, z.B. mit einer ausreichend basenbildenden Kost und der Zuführung von basischen Mineralien in Form von Citraten.

Quelle: Säureschutzmantel der Haut – Eine Erfindung der Kosmetik-Industrie? – Russische Heilgeheimnisse

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