Das Vermächtnis der Sieben Weisen Rishis | Transinformation.net

Die Palmblattbibliotheken: „Bibliotheken des Schicksals“

Im Jahre 2006 hatte ich die Gelegenheit zwei Palmblattbibliotheken in Südindien zu besuchen, und diese Besuche wurden für mich zu einem tiefen und auch in gewissem Sinne aufwühlenden Erlebnis der bleibenden Art. Es waren nicht so sehr die in jeder Palmblattlesung vorkommenden Zukunftsvoraussagen, die mich besonders beeindruckten, obwohl der Wunsch, etwas über die eigene Zukunft zu erfahren wohl für viele Besucher der Hauptgrund sein mag, um einen dieser mystischen Orte aufzusuchen.

Ich muss auch zugeben, dass ich wohl gar nicht mehr so richtig gut hinhörte, als der Palmblattleser schliesslich auf meine Zukunft zu sprechen kam.

Palmblattleser in Bangalore
Palmblattleser in Bangalore

Denn was davor geschah, und was mir der Palmblattleser bis dahin berichtet hatte gab mir extrem zu denken und war eine echt grosse Herausforderung für meinen 3D-Verstand. Zudem war ich und bin ich noch immer überzeugt, dass wir es selbst in der Hand haben, unser Leben so zu gestalten, dass wichtige Geschehnisse zu positiv empfundenen Erlebnissen werden, und dass die Art, wie wir in unserem Leben handeln, nicht ohne Auswirkungen bleiben kann auf die jeweilige Fortsetzung unseres Lebens.

Bangalore
Stasse in Bangalore, an der die Palmblattbibliothek liegt

Könnte nicht etwa so auch unser eigener Lebensweg beschrieben werden? Für jeden Einzelnen von uns gibt es wohl viele, aber doch eine beschränkte Anzahl von Wegen, die uns zum letzten Ziel führen, und jeder einzelne Mensch wird sich in seinem eigenen, von ihm (mit)gewobenen Netz bewegen, schneller oder langsamer, zielgerichtet oder mit vielen Umwegen, mit viel oder wenig Antrieb (sprich spirituellem Hunger), um das letzte Ziel zu erreichen – beim Menschen die Befreiung (Moksha) oder die Einswerdung (Mystische Hochzeit; Vereinigung des Menschen mit dem höheren Selbst, mit Gott). Gewiss kann es sein, dass man an ganz bestimmten, vorgegebenen Punkten vorbeikommen muss, und vielleicht gibt es auch Hindernisse, die man zu überwinden hat. Oder es kann sogar sein, dass man sich zwischenhinein gezwungen sieht umzukehren. Aber das Netz ist gegeben – und das Ziel auch.Wenn eine Spinne sich in einer Ecke ihres ausgedehnten Netzes befindet und sie zu einem gegenüberliegenden Punkt kommen will, dann hat sie sehr viele mögliche Wege, um dorthin zu gelangen. Sie kann sich langsam oder schnell bewegen, sie kann viele mögliche Umwege machen, und wenn sie nicht sehr hungrig ist kann sie dazwischen auch mal eine Pause einlegen und sich gemütlich mit dem Netz hin und her schwingen lassen. Aber sie wird sich immer auf Wegen bewegen, die durch das Netz gegeben sind. Vielleicht ist es zwingend, dass sie an bestimmten Punkten vorbei kommt, dazwischen aber hat sie viele Freiheiten. Sie kann sogar, wenn ihr Antrieb nicht sehr gross ist, sich an irgend einer gemütlichen Stelle für kürzer oder länger zur Ruhe begeben. Aber irgendwann wird sie sich um ihre Nahrung kümmern müssen.

Könnte nicht etwa so auch unser eigener Lebensweg beschrieben werden? Für jeden Einzelnen von uns gibt es wohl viele, aber doch eine beschränkte Anzahl von Wegen, die uns zum letzten Ziel führen, und jeder einzelne Mensch wird sich in seinem eigenen, von ihm (mit)gewobenen Netz bewegen, schneller oder langsamer, zielgerichtet oder mit vielen Umwegen, mit viel oder wenig Antrieb (sprich spirituellem Hunger), um das letzte Ziel zu erreichen – beim Menschen die Befreiung (Moksha) oder die Einswerdung (Mystische Hochzeit; Vereinigung des Menschen mit dem höheren Selbst, mit Gott). Gewiss kann es sein, dass man an ganz bestimmten, vorgegebenen Punkten vorbeikommen muss, und vielleicht gibt es auch Hindernisse, die man zu überwinden hat. Oder es kann sogar sein, dass man sich zwischenhinein gezwungen sieht umzukehren. Aber das Netz ist gegeben – und das Ziel auch.

Spielt es da wirklich eine grosse Rolle zu wissen, wann genau man bei welchem Knoten (Ereignis) vorbeikommen wird und wie dieser Knoten genau aussieht? Es spielt nicht einmal eine Rolle, wann genau ich das Ziel erreichen werde, wenn ich der festen Überzeugung bin, dass ich so viel geistige Führung habe, dass mir immer der jeweils kürzeste Weg zum Ziel gezeigt wird (wenn ich tief in mich hinein horche), und dass ich ganz bestimmt ans Ziel kommen werde.

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